Sondernewsletter Blutspende: Handlungsempfehlungen Coronavirus
 
Sondernewsletter - März 2020
 
 
Liebe Unterstützer der Blutspende,
 
die vergangenen Tage und die dynamische Situation haben uns beim Blutspendedienst in Atem gehalten. Die Spendebereitschaft der Bevölkerung ist überwältigend. Die Versorgung ist aktuell Dank des starken Zuspruchs und Ihrer Unterstützung gesichert. 
 
Wir möchten uns herzlich im Namen des gesamten Blutspendedienstes für Ihr tolles Engagement in diesen schwierigen Zeiten bedanken! Sie, unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter vor Ort sowie alle Blutspenderinnen und Blutspender sorgen jeden Tag dafür, dass ausreichend Blutpräparate für die Versorgung von Patienten zur Verfügung stehen. Bitte schützen sie sich, indem sie Ihren Einsatz auf den Blutspendeterminen auf das Nötigste reduzieren und für sich selbst auf die Einhaltung der Hygieneregeln achten.
 
Für alle, die zur aktuellen Situation Presseanfragen bekommen, haben wir hier eine entsprechende Formulierungsvorlage vorbereitet:
 
 
Herzlichen Dank und bleiben Sie gesund
Markus Baulke
und das gesamte Team vom DRK-Blutspendedienst NSTOB
 
Kontaktverbot gilt nicht für Blutspendetermine
 
 
Seit dieser Woche besteht in Deutschland ein Kontaktverbot, um die Verbreitung des Corona-​Virus (SARS-​CoV-2) zu verlangsamen.
 
Der Besuch der Blutspendetermine unterliegt nicht dem Kontaktverbot und ist in einigen Erlassen der Bundesländer sogar ausdrücklich erlaubt. Da täglich weiter Blutspenden für die Versorgung von Patienten in Therapie und bei Notfällen benötigt werden, finden die Blutspendetermine weiter unter besonderen Sicherheitsvorkehrungen statt.
 
Die große Bereitschaft der Bevölkerung auch gerade in Krisenzeiten Blut zu spenden ist überwältigend, führt jedoch mancherorts zu längeren Wartezeiten und -​schlangen. Dies bitten wir zu entschuldigen und weisen darauf hin, dass auch auf den Blutspendeterminen der Körperabstand von 1,5 m einzuhalten ist.
 
Übrigens werden auch in den kommenden Wochen weiter regelmäßig Blutspenden benötigt. Es ist also nicht schlimm, wenn Spender helfen wollen aber gerade kein Blutspendetermin in der Nähe angeboten wird. Sie brauchen keine weiten Anfahrten zu machen, insbesondere nicht mit öffentlichen Verkehrsmitteln, da uns die Krise voraussichtlich noch etwas begleiten und es somit auch in den nächsten Wochen auf jede Spende ankommen wird.
 
Weitere Informationen
 
Terminabsagen:
Sicherheit geht vor!
 
Die Sicherheit der Spender, der durchführenden Mitarbeiter und allen freiwilligen  Helfern haben oberste Priorität.
 
Die durch die Behörden erlassenen Ausnahmegenehmigungen zur Durchführung von Blutspenden sind mit strikt einzuhaltenden Vorsichtsmaßnahmen verbunden. Aktuell müssen wir darum Termine in Spendelokalen absagen, in denen die erforderlichen und definierten Sicherheitsmaßnahmen, insbesondere der notwendige Spenderabstand in den Wartebereichen, nicht gewährleistet werden kann. Diese Maßnahme trifft insbesondere auch die Termine mit dem Blutspendemobil. In Regionen mit einer erhöhten Infektionsquote kommt es ebenfalls zu Terminabsagen.  Außerdem müssen wir Termine absagen, die ganz, oder zum größten Teil von Ehrenamt begleitet werden, welches entweder der Risikogruppe angehört, oder uns bislang aus berechtigter Sorge um die eigene Gesundheit keine Zusage geben konnte.
 
Die derzeitige Situation führt in allen Lebensbereichen zu Veränderungen und einer kontinuierlichen Anpassung täglicher Routinen. Wir als Blutspendedienst müssen in erster Linie darauf achten, dass die Blutspendetermine sicher durchgeführt werden können. Hierzu müssen wir personelle Ressourcen neu verteilen.
 
Wenn auch Ihr Termin von Ihrem zuständigen Referenten abgesagt wurde, hoffen wir auf Ihr Verständnis und danken für Ihr Engagement! 
 
Aufgrund der dynamischen Lage bitten wir Blutspender sich - bevor sie sich auf den Weg machen - im Internet zu vergewissern, dass der Termin wie angekündigt stattfindet. Hier sind alle Blutspendetermine täglich aktualisiert zu finden:
 
Zu den Blutspendeterminen
 
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Hygiene und Schutz auf
unseren Blutspendeterminen
 
Handlungsempfehlungen Coronavirus
 
Die durch die Behörden erlassenen Ausnahmegenehmigungen zur Durchführung von Blutspendeterminen sind mit strikt einzuhaltenden Vorsichtsmaßnahmen verbunden. Die notwendigen Maßnahmen haben wir bereits in den letzten Wochen umgesetzt:
  • Rückstellung bei Reisen in Risikogebiete sowie Länder außerhalb Deutschlands
  • Möglichkeiten zur Handdesinfektion
  • Fieber messen an der Aufnahme
  • Sicherheitsabstände im Wartebereich und zwischen den Spendeliegen
  • Reduzierter Spenderimbiss

Hinzu kommt nun:
  • Tragen eines Mundschutzes

Bei Betreten des Spendelokals, werden alle Spender dazu angehalten, die Möglichkeiten zur Handdesinfektion zu nutzen. Generell kommen nur Menschen zur Blutspende, die sich gesund und fit fühlen. Wir bitten ausdrücklich alle, die sich krank fühlen, das Spendelokal erst gar nicht zu betreten. Das Fiebermessen bereits an der Anmeldung gibt zusätzliche Sicherheit.

Ein wichtiger Aspekt ist die Einhaltung der vorgeschriebenen Abstandsregeln in den jeweiligen Wartebereichen. Wo diese nicht zu gewährleisten sind, werden wir die Spendetermine vorsorglich absagen müssen. Bitte achten Sie auf die Einhaltung der Abstandsregeln in den Wartebereichen.

Zum Schutz unserer ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer haben wir vergangene Woche an vielen Spendeorten den Spenderimbiss reduziert. Die Lunchpakete werden von den Spendern in der jetzigen Situation sehr gut angenommen.

Trotz unterschiedlicher Auffassungen zur Wirksamkeit eines Mundschutzes, stellen wir diese ab dem 23. März für unsere ehrenamtlichen Helfer sowie für unsere BSD-Mitarbeiter auf dem Spendetermin zur Verfügung. Die Masken schützen sowohl Spender als auch Helfer und Mitarbeiter.
 
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